Sommerliche Atmosphäre im Schlossgarten

Eine grüne Oase, in der Pflanzen, Menschen und Aromen im Einklang leben

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Sommerliche Fülle von Farben, Aromen und Düften

Jede Jahreszeit hat zwar ihren eigenen Zauber, doch der Schlossgarten auf Otočec erblüht erst richtig im Sommer, wenn er zu einer üppigen grünen Oase wird – ein farbenfroher, duftender Garten voller Leben, ein Versprechen von Fülle. Die Beete sind bedeckt mit saftigen Blättern von üppigem Salat, Zucchini und Kürbisse wachsen heran, Kartoffeln, Kohl, Zwiebeln und Rote Bete reifen, und Erdbeeren locken bereits mit ihrer roten Süße. So ist es hier schon Mitte Juni! Tomaten und Paprika lassen noch auf sich warten, doch zwischen dem Grün beginnen bereits der wunderschöne krause Grünkohl und der zarte aromatische Fenchel zu gedeihen.

Den Garten gestalten Menschen mit Herz

Für all diese Fülle sorgen engagierte Mitglieder des Schlossgartenteams – darunter auch Andrejka, Jure und Tamara, aktive Rentner, die viele ihrer Tage im Garten verbringen, mit viel guter Laune, gärtnerischem Wissen und einem Gespür für das harmonische Zusammenleben mit der Natur. Ihre Hingabe ist sichtbar – und auch schmeckbar.

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Vom Garten auf den Teller oder die Zusammenarbeit mit der Schlossküche

Alles, was in diesem Garten wächst, findet seinen Weg auf die Teller, die in den Küchen der Hotels Grad und Šport auf Otočec zubereitet werden. Köche Elvis, Dejan und Đorđe stimmen sich mit den Gärtnern über die Bepflanzung ab und holen täglich frische Zutaten direkt vor Ort. „Dieser direkte Kontakt mit dem Gemüse ermöglicht es uns, gemeinsam für Qualität und Frische zu sorgen, die die Grundlage jedes Gerichts bilden,“ sagt Đorđe.

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Natürliche Lösungen für verschiedene Herausforderungen

Im Garten wächst (fast) nichts zufällig. Wenn doch – wie etwa ein zarter Tomatensetzling, der sich bei den Spargeln angesiedelt hat – wird er zur richtigen Zeit an einen geeigneteren Ort umgesetzt, nämlich zu anderen Nachtschattengewächsen. Die Gärtner achten sorgfältig auf Fruchtfolge, berücksichtigen gute Nachbarschaften zwischen den Pflanzen und erproben natürliche Methoden zum Schutz vor Schädlingen. So vermeiden sie eine Schneckenplage durch reduzierte Verwendung von Mulch, der ihnen Schutz bietet, setzen Holzasche und Algenpräparate ein und vor allem – ihre eigenen Hände. Mit geduldiger Aufmerksamkeit. Die Natur hat ihren eigenen Rhythmus, und sie hören auf ihn.

 

Blumen verschönern jede Ecke des Gartens

Am Holzzaun blühen üppig Rosen, begleitet von Gladiolen, Sonnenblumen, Sonnenhut, Borretsch, Kamille, Astern … Zwischen Gemüse und Kräutern wachsen zudem zahlreiche weitere blühende Pflanzen, deren Namen wir vielleicht gar nicht kennen. Ihre Blüten verleihen dem Garten eine besondere, magische Note. In diesem Jahr hat bei den Himbeersträuchern erstmals auch Holunder geblüht – ein kleines, aber vielversprechendes Zeichen für die Zukunft.

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Kräuter würzen das Leben und haben auch heilende Wirkung

Die Kräuterecke im Schlossgarten ist eine Welt für sich. Duftende Melisse, Minze, Salbei, Estragon, Bohnenkraut, Weinraute, Mariendistel, Basilikum, Thymian sowie Rosmarin, Ringelblume, Kapuzinerkresse und Sauerklee – all das ist auch Teil des kulinarischen Erlebnisses auf Otočec, sei es als Geschmacksgeber oder als dekoratives Element.

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In der Höhe, damit es ein wenig schneller geht

Auch in diesem Jahr wurden die Pflanzen für die Hochbeete gemeinsam mit dem Küchenteam ausgewählt – hier reifen Mini-Karotten, Spinat, Petersilie, Rote Bete und Erdbeeren etwas schneller und bereichern so die Menüs beider Inselrestaurants.

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Saisonale Schätze für dankbare Gäste

In diesem Jahr sind unsere Gärtner besonders stolz auf die Spargelernte. Die Saison ist zwar bereits vorbei, doch der Spargel aus dem Schlossgarten hat die Teller dankbarer Gäste bereichert, die das Wertvolle zu schätzen wissen – Gerichte, die hier und jetzt aus lokalen, saisonalen Zutaten zubereitet werden.

Manchmal reicht aber auch schon eine Schüssel frischer Salat – knackig, duftend, mit einem Geschmack, den man nicht kaufen kann …

Ein Garten auch für die Seele

Der Schlossgarten ist jedoch nicht nur eine Quelle für Nahrung. Er ist auch ein Ort der Begegnungen, des Wissensaustauschs, der Beobachtung, der Ruhe und der stillen Inspiration. Die Gärtner lernen jeden Tag etwas Neues und teilen dies gerne mit den Besuchern, die den Garten gerne für einen Spaziergang oder ein Gespräch aufsuchen. Um sich auf eine Liege zu legen und dem Gesang der Vögel oder dem Summen von Bienen und Hummeln zu lauschen. Um sich unbeschwert am Schönen zu erfreuen – und vor allem: zu genießen.

Aus der Gartenchronik des Schlossgartens

8. Mai

Im Garten sind nun alle Beete (außer dem ersten links vom Eingang, wo Salat wächst) mit Kompost bedeckt.

Die Setzlinge gedeihen gut, wir hoffen, dass das auch nach dem Regen so bleibt. Morgen werden wir auf Schädlinge kontrollieren; falls es nicht regnet, müssen wir mit Algenpräparaten spritzen.

Mit den Köchen haben wir besprochen, dass ein neuer Lorbeer gepflanzt werden sollte, da der jetzige kein Aroma mehr hat. Der Salbei hat den Winter nicht überstanden; da er häufig verwendet wird, werden wir neuen pflanzen.

Vielleicht könnten wir zu den drei bereits abgedeckten Zucchini noch einige Setzlinge hinzufügen. Sie werden sehr bald verfügbar sein, und letztes Jahr sind sie auch später sehr gut gewachsen.

Sobald es etwas wärmer wird, werden wir Tomaten, Paprika und Auberginen pflanzen. Kürbisse und Gurken müssen noch etwas warten. Für uns ist es zwar nicht zu kalt, aber die Setzlinge sollten nicht in so kalte Erde gesetzt werden.

Alle gepflanzten Blumen wachsen schön.

16. Mai

Wir waren fleißig und erfolgreich! Der Garten wird nun von Tag zu Tag schöner.

Gestern haben wir noch den restlichen Salat und Basilikum gepflanzt. Auf dem kleinen Beet neben den Spargeln sind Rote Bete und Karotten ausgesät. Petersilie und Blumensamen – Sonnenblumen, Astern … – wurden erneut ausgesät.

Alle Tomaten sind angebunden, die Paprika wegen des Windes angehäufelt.

18. Juni

Die gute Nachricht ist, dass sich der Garten in einem guten Zustand befindet, die schlechte jedoch, dass der Gartenzaun an einer Stelle beschädigt wurde. Jure hat dies gestern Nachmittag bemerkt und ihn provisorisch repariert.

Das Gemüse gedeiht gut, am besten wachsen Tomaten und Kürbisse. Der Kohl ist reif geworden. Elvis und Dejan sind bereits darüber informiert, ansonsten werden Salat und Zucchini laufend verwendet – sie werden täglich geerntet.

Wir haben erneut Salat und Endivie ausgesät, der Spinat ist jedoch aufgrund der Hitze in Blüte gegangen. Aber neuer wurde bereits in zwei Etappen ausgesät.

Wir gießen, reinigen und spritzen die Pflanzen bei Bedarf mit Meeresalgen; die Larven auf den Kartoffeln sind verschwunden.

Die Paprika haben sich erholt, die Auberginen sind schön, ebenso die Gurken.

Die Himbeeren entwickeln sich jedoch nicht gut. Wir werden den Boden auflockern …

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